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Beschwerden über Lichtemissionen

Beschwerden über LED‑Strassenlampen

In den vergangenen Monaten hat die Stadt Luzern im Quartier neue LED‑Strassenleuchten installiert. Nun klagen Anwohner über blendendes Licht, das nachts direkt auf ihre Fassaden fällt. Laut mehreren Betroffenen seien die Lampen nicht abschirmbar und ohne Blendschutz, was den Schlaf störe und die Lebensqualität erheblich beeinträchtige.


Besonders kritisiert wird das harte, weisse Licht der neuen LED-Leuchten und die fehlende gezielte Ausrichtung nur auf die Strasse. Anderswo seien moderne LED‑Laternen so konstruiert, dass sie Licht gezielt lenken und Streulicht minimieren. Genau dies fehle hier, berichten die Anwohner. Das Licht falle „direkt auf die Fassade“ und wirke nach ihrer Wahrnehmung wie eine permanente Lichtquelle in den Wohnräumen.


Stadt Luzern und ewl reagieren nun auf die Beschwerden


Die Strassenbeleuchtung beim Leumattpark wird angepasst. Bei einer Begehung am 2. Februar 2026 verschafften sich Vertreter der ewl, Herr Manuel Roos, Projektleiter des Tiefbauamts, sowie Vorstandsmitglieder des Quartiervereins und Anwohnende ein Bild der Situation vor Ort.


Im Rahmen der Besichtigung wurden die Lichtverhältnisse erneut überprüft und präzise Messungen zur Beleuchtungsstärke sowie zur Lichtverteilung durchgeführt. Auf dieser Grundlage werden die Leuchten in den kommenden Wochen neu justiert. Ziel ist es, das Licht noch gezielter auf die Strasse und die relevanten Verkehrsflächen zu lenken und Streulicht in angrenzende Wohnbereiche nochmals deutlich zu reduzieren.


Zusätzlich passt die ewl Lichtstärke und -farbe der eingesetzten LED-Leuchten an. Die bisherigen 4000-Lumen-Leuchtmittel werden durch 3000-Lumen-Varianten ersetzt. Diese erzeugen ein wärmeres, angenehmeres Licht und sollen die Blendwirkung weiter verringern.


Der Abschnitt beim Leumattpark hat Pilotcharakter: Die hier gewonnenen Erkenntnisse fliessen direkt in die weitere Planung der Strassensanierung sowie in künftige Beleuchtungsprojekte ein. Anwohnerinnen und Anwohner können sich beim Leumattpark ein Bild der Anpassungen machen.




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