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Wohnüberbauung beim Kloster Gerlisberg nimmt Gestalt an

Gemäss Peter Bischof, Präsident der kirchlichen Stiftung Kloster St. Anna Gerlisberg, nimmt die geplante Überbauung unterhalb des Klosters Gerlisberg zunehmend konkrete Formen an und geht bald in die nächste Projektphase. Voraussichtlich im Herbst 2026 soll die Quartierbevölkerung über den aktuellen Stand des Projekts weiter informiert werden. So viel sei bereits vorweggenommen: Die Einreichung des Baugesuchs ist für November 2026 vorgesehen.


Zum Projekt


Das Projekt «I quattro» von Tschuppert Architekten und Christoph Wey Landschaftsarchitekten ging als Sieger aus dem ausgeschriebenen Wettbewerb hervor. Die Stiftung Kloster St. Anna würdigte insbesondere die gelungene Einbettung des Projekts in die bestehende Topografie sowie den respektvollen Umgang mit dem historischen Umfeld. Besonderes Augenmerk wurde zudem auf die Sichtbezüge zum See und zum Kloster gelegt.


Wohnangebot


Das Projekt sieht die Erstellung von vier Holzhäusern mit insgesamt 24 Wohnungen vor, die im Baurecht veräussert werden. Zur Infrastruktur gehören eine unterirdische Einstellhalle, ein Veloraum sowie ein gemeinschaftlich nutzbarer Pavillon.


Nachhaltigkeit und Bauweise


Das Projekt setzt auf ein energieeffizientes und nachhaltiges Gebäudekonzept. Vorgesehen sind eine Erdsondenheizung sowie Photovoltaikanlagen auf sämtlichen Dächern. Die Innenräume sollen teilweise mit Lehm gestaltet werden. Moderat dimensionierte Fenster sollen zudem dazu beitragen, eine sommerliche Überhitzung der Wohnungen zu vermeiden. Die Gebäude werden grösstenteils in Holzbauweise erstellt.


Strategische Bedeutung


Die neue Wohnüberbauung soll der Stiftung langfristige Erträge ermöglichen, mit denen die Fürsorge für die Schwestern sowie der nachhaltige Unterhalt und die künftige Sanierung des Klosters langfristig sichergestellt werden sollen.


Zeitplan und Investitionsvolumen


Voraussichtlich soll im Herbst 2027 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Fertigstellung und der Bezug der Wohnungen sind für Herbst 2029 vorgesehen. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 20 Millionen Franken.




Abbildungen:

Tschuppert Architekten GmbH / Christoph Wey Landschaftsarchitekten GmbH


Visualisierung:

Nora Walter Images

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